Solo-Mining-Pools im Vergleich
Auf welchen Pool soll dein Bitaxe oder NerdQaxe zeigen? Hier sind die relevanten Solo-Pools mit Stratum-Endpunkt, Gebühr und Start-Difficulty – die Difficulty haben wir per echtem Stratum-Handshake selbst gemessen, statt Anbieterangaben abzuschreiben.
Endpunkte zuletzt geprüft: 25.07.2026
| Pool | Stratum-Endpunkt | Gebühr | Start-Diff. | Region | Live-Stats |
|---|---|---|---|---|---|
| EU Solo CKPool Empfehlung ckpool |
eusolo.ckpool.org:3333
User: BTC-Adresse
|
2 % auf den gefundenen Block inkl. Transaktionsgebühren | 10.000 | Europa | ja |
| Public Pool Empfehlung public-pool (MIT, Open Source) |
public-pool.io:3333
User: BTC-Adresse.Worker
|
0 % gebührenfrei; finanziert sich über Partnerprogramme | 100.000 | global | ja |
| AtlasPool ckpool (eigene Anycast-Instanzen) |
solo.atlaspool.io:3333
User: BTC-Adresse
|
1,5 % auf den gefundenen Block | 2.000 | global (Anycast, 100+ Standorte) | nein |
| Parasite Pool eigen |
parasite.wtf:42069
User: BTC-Adresse (erweiterte Formate möglich)
|
siehe Pool-Seite Gebühr nicht verlässlich dokumentiert | 9.999 | USA | nein |
| Solo CKPool ckpool |
solo.ckpool.org:3333
User: BTC-Adresse
|
2 % auf den gefundenen Block inkl. Transaktionsgebühren | 10.000 | global (Hauptstandort außerhalb EU) | ja |
Live-Stats = der Pool bietet eine öffentliche API, sodass unser Kunden-Dashboard echte Hashrate-Zahlen zu deiner Adresse anzeigen kann.
Welcher Pool passt zu dir?
Beste Allround-Wahl
EU Solo CKPool
Kurze Latenz aus Europa, bewährte Erfolgshistorie, Live-Stats im Dashboard. Die 2 % fallen nur an, wenn du wirklich einen Block findest.
Gebührenfrei & souverän
Public Pool
Du behältst 100 % eines gefundenen Blocks – und kannst dieselbe Open-Source-Software sogar auf deinem eigenen Node laufen lassen. Nachteil: hohe Start-Difficulty.
Für kleinste Miner
AtlasPool
Start-Difficulty von nur 2.000 – schon ein einzelner Bitaxe reicht schnell Shares ein, das Dashboard füllt sich sofort.
Warum die Start-Difficulty wichtig ist
Die Share-Difficulty legt fest, wie viel Arbeit ein eingereichter Share darstellt. Ein Pool mit Start-Difficulty 100.000 erwartet deutlich mehr Arbeit pro Share als einer mit 2.000. Für einen Bitaxe mit ~1,3 TH/s ist das der Unterschied zwischen einem Share alle paar Sekunden und einem alle paar Minuten – die Pool-Seite sieht dann anfangs leer aus, obwohl der Miner einwandfrei läuft.
Wichtig: An deiner Chance auf einen Block ändert das nichts. Alle Pools passen die Difficulty danach an deine Hashrate an (Vardiff) – es beeinflusst nur, wie schnell du eine Rückmeldung siehst.
Häufige Fragen
Welcher Solo-Pool ist der beste für einen Bitaxe?
Für Miner in Europa ist EU Solo CKPool (eusolo.ckpool.org:3333) meist die beste Wahl: kurze Latenz, lange Erfolgshistorie und eine öffentliche Stats-API. Willst du gar keine Gebühr zahlen, ist Public Pool die Alternative; willst du die niedrigste Start-Difficulty, AtlasPool.
Was bedeutet die Start-Difficulty?
Sie legt fest, wie viel Arbeit ein Share darstellt. Eine hohe Start-Difficulty heißt: ein kleiner Miner reicht selten Shares ein, das Dashboard sieht anfangs leer aus. Die Pools passen sie danach an deine Hashrate an (Vardiff).
Was kosten Solo-Pools?
Nur wenn du einen Block findest: CKPool nimmt 2 %, AtlasPool 1,5 %, Public Pool ist gebührenfrei. Ohne Blockfund entstehen keine Kosten.
Was trage ich als Username ein?
In fast allen Fällen deine eigene Bitcoin-Adresse – dorthin zahlt der Pool den Block aus. Public Pool unterstützt zusätzlich einen Worker-Namen nach einem Punkt.
Noch keinen Miner?
Kauf einen Bitaxe oder NerdQaxe – oder miete echte Hashrate, die solo auf deine eigene Adresse mint, ganz ohne Hardware.
Passend dazu: Pool in AxeOS einrichten · Mining-Rechner · Firmware-Flasher